Graben · Berner Oberaargau
(01)  —  API-ENTWICKLUNG & SYSTEMINTEGRATION

Systeme reden miteinander – statt dass Mitarbeitende Daten doppelt erfassen.

Wir verbinden Buchhaltung, CRM, ERP, Webshop und Branchensoftware mit sauberen REST-APIs, Webhooks und ETL-Strecken. Schweizer Hosting, dokumentierte Endpunkte, langfristig wartbar.

  • REST · OAuth · Webhooks
  • Bexio · Abacus · HubSpot
  • WooCommerce · Shopify · MS Dynamics
REST-APIs und Webhooks für saubere Datenflüsse
Warum APIs überhaupt?

Doppelte Datenpflege ist ein Symptom – kein Schicksal.

Wenn dieselben Kunden, Produkte oder Rechnungen in zwei oder drei Systemen gepflegt werden, ist das nicht „normal". Es ist ein Hinweis darauf, dass eine API-Verbindung fehlt.

Im typischen KMU-Alltag wachsen die Systeme nebeneinander: Buchhaltung in Bexio oder Abacus, CRM in HubSpot oder einem Excel-Eigenbau, Webshop in WooCommerce oder Shopify, eine Branchensoftware für Aufträge oder Lagerverwaltung, dazu Microsoft 365 für Dateien und Kommunikation. Jedes System ist für sich gut – das Problem entsteht an den Übergängen.

Genau dort setzen API-Schnittstellen an. Statt dass jemand abends die neuen Kunden vom CRM in die Buchhaltung tippt, fliessen sie automatisch über Nacht. Statt dass Bestellungen aus dem Webshop manuell in die Auftragsverwaltung übertragen werden, landen sie direkt in der richtigen Maske. Statt dass die Rechnung im Shop, im CRM und in der Buchhaltung dreifach erfasst wird, gibt es genau eine Quelle der Wahrheit – alle anderen Systeme synchronisieren sich.

Lightnet entwickelt diese Integrationen pragmatisch: Wir starten dort, wo der Schmerz am grössten ist, liefern die erste Verbindung in wenigen Wochen produktiv und bauen schrittweise weiter aus – statt eine grosse „Integrationsplattform" zu verkaufen, die zwei Jahre Projektzeit kostet.

  • Eine Datenquelle pro Entität, alle anderen synchronisieren
  • Schritt für Schritt aufgebaut, jeder Schritt produktiv nutzbar
  • Authentifizierung sauber gelöst (OAuth, API-Keys, Token-Rotation)
  • Fehlerbehandlung dokumentiert – keine stillen Ausfälle
WELCHE SYSTEME WIR TYPISCH VERBINDEN

Schweizer KMU-Landschaft mit gängigen Schnittstellen

Diese Systeme haben dokumentierte REST-APIs und lassen sich realistisch in wenigen Wochen anbinden.

01 · REPORTING

Buchhaltung

Bexio, Abacus, Sage, Banana, ProffixPx. Kontakte, Belege, Zahlungseingänge, Rechnungen aus dem Webshop oder CRM automatisch übergeben. OAuth oder API-Key, je nach System.

02 · ORDNER

CRM-Systeme

HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Zoho. Leads aus dem Webformular einspielen, Aktivitäten aus Microsoft 365 synchronisieren, abgeschlossene Geschäfte in die Buchhaltung übertragen.

03 · WEB

Webshops & E-Commerce

WooCommerce, Shopify, Magento. Bestellungen ins ERP, Lagerbestände zurück in den Shop, Kunden-Konten in die Buchhaltung, Rechnungen automatisiert mit Zahlungslink.

04 · HYBRID

ERP & Branchensoftware

Microsoft Dynamics 365 Business Central, SAP Business One, branchenspezifische Lösungen für Bau, Handwerk, Gastro. Auch über CSV-Export/Import, wenn keine offene API.

05 · MAIL

Marketing & Newsletter

Mailchimp, Brevo, ActiveCampaign, Campaign Monitor. Abmeldungen aus dem CRM, neue Kunden in Listen, Tracking-Events zurück ins CRM für Lead-Scoring.

06 · AUTOMATISIERUNG

Microsoft 365 & SharePoint

Graph API für Kalender, Mail, Teams, SharePoint-Dokumente. Eingehende Rechnungen automatisch in den richtigen Ordner, Termine aus Branchensoftware in den Kalender.

WAS EINE SAUBERE API-INTEGRATION AUSMACHT

Technische Qualitätsmerkmale, die wir kompromisslos einhalten

Schnell zusammengeklickte Integrationen funktionieren – bis zum ersten Edge-Case. Unsere Lösungen halten auch dann, wenn es ungemütlich wird.

01 · SICHERHEIT

Sichere Authentifizierung

OAuth 2.0 mit Token-Rotation, API-Keys in einem Secret-Tresor (nicht im Code), TLS mit aktuellen Cipher-Suites. Keine Credentials in Repos, keine Klartext-Passwörter in Logs.

02 · AUTOMATISIERUNG

Idempotenz & Wiederholbarkeit

Eine fehlgeschlagene Übertragung kann sauber wiederholt werden, ohne dass die Rechnung dreimal in der Buchhaltung landet. Über eindeutige IDs und Idempotency-Keys gelöst.

03 · RECOVERY

Fehlerbehandlung & Alerts

Strukturiertes Logging mit Korrelations-IDs, Klassifikation in transiente vs. permanente Fehler, automatische Retry-Strategie mit Exponential Backoff, Alarm bei Fehlerhäufung.

04 · REPORTING

Monitoring & Dashboard

Laufzeitmessung, Erfolgs- und Fehlerquote, Anzahl synchronisierter Datensätze pro Tag. Sie sehen jederzeit, ob die Integrationen sauber laufen – und wir auch.

05 · ORDNER

Dokumentation

OpenAPI-Spezifikation für eigene APIs, Aufruflisten und Datenflüsse für Drittsystem-Integrationen. So ist die Lösung auch nach Personalwechsel oder Anbieterwechsel verständlich.

06 · SCHUTZ

DSG- und DSGVO-konform

Datenflüsse dokumentiert, Auftragsverarbeitungsverträge mit Drittanbietern geprüft, EU-Drittland-Übermittlungen klar deklariert, Löschkonzept für synchronisierte Daten.

Eigene APIs anbieten

Wenn nicht nur integriert, sondern angeboten werden soll.

Manchmal ist das KMU selbst der Anbieter: Eine eigene API, die Kunden, Partner oder Branchen-Tools nutzen können sollen.

Wir entwickeln REST-APIs als Produkt: mit klarer OpenAPI-Spezifikation, versionierten Endpunkten (v1, v2 statt schleichendem Bruch), durchdachten Rate-Limits, sauberer Authentifizierung pro API-Konsument und einer öffentlichen Dokumentationsseite. Das ist relevant, wenn Sie eine Lösung als Plattform positionieren – etwa eine Branchenlösung, die in andere Systeme integriert werden soll, oder eine offene Datenanbindung für Geschäftspartner.

Beim API-Design halten wir uns an etablierte Konventionen (REST-Reife, sinnvolle HTTP-Statuscodes, konsistente Fehlerformate nach RFC 9457), damit Drittentwickler sich schnell zurechtfinden. Wo es Sinn macht, ergänzen wir mit Webhooks – damit Konsumenten nicht pollen müssen, sondern aktiv informiert werden.

Eine eigene API ist mehr als ein Endpunkt. Sie ist ein langfristiges Versprechen: Versionierung, Deprecation-Strategie, Kommunikation gegenüber Konsumenten. Wir bauen das mit Ihnen so auf, dass Sie Änderungen vornehmen können, ohne Ihre Kunden zu überraschen.

  • OpenAPI 3.1 als verbindliche Spezifikation
  • Versionierung mit klarer Deprecation-Strategie
  • Rate-Limiting und Quota pro API-Konsument
  • Öffentliche Doku mit Beispielen, Try-Out und SDK-Hinweis
SO GEHEN WIR VOR

Vom Schmerzpunkt zur produktiven Integration

Klares Vorgehen pro Integration – statt eines Mega-Projekts.

  1. 01

    Analyse & Datenmodell

    Wir kartografieren, welche Daten zwischen welchen Systemen fliessen sollen, und legen das Führungssystem pro Entität fest. Ein Diagramm sagt hier mehr als zehn Sitzungen.

  2. 02

    Prototyp & Test-Anbindung

    Erste Verbindung im Sandbox- oder Testmandant der beteiligten Systeme. Sie sehen produktnahen Datenfluss, bevor wir an die Live-Systeme gehen.

  3. 03

    Go-live & Monitoring

    Schrittweise Inbetriebnahme mit aktivem Monitoring. Falls eine Übertragung schief geht, sehen Sie und wir das innerhalb von Minuten.

  4. 04

    Erweiterung & Wartung

    Weitere Datenflüsse, neue Systeme, API-Versions-Updates. Integrationen sind kein Einmalprojekt – wir betreuen sie über Jahre.

KONKRETE USE-CASES AUS DEM ALLTAG

Drei typische API-Projekte und ihr Ergebnis

Realistische Aufwände und realistische Wirkung – ohne Verkaufsfolien.

01 · REPORTING

Webshop → Bexio

Bestellungen aus WooCommerce werden in Bexio als Auftrag angelegt, Rechnung erzeugt, Zahlungslink versendet. Vorher 20 Minuten pro Bestellung manuell – nachher Sekunden, mit Beleg-Nummer und Mehrwertsteuer korrekt. Aufwand: rund 4–6 Wochen.

02 · ORDNER

CRM ↔ Microsoft 365

HubSpot-Kontakte und Outlook-Kalender synchronisieren bidirektional, Mails aus Outlook werden automatisch im richtigen Kontakt protokolliert. Aufwand: rund 3–4 Wochen plus Schulung.

03 · WEB

Branchensoftware ↔ Portal

Aufträge aus einer Schweizer Branchensoftware werden über eine eigens entwickelte REST-API in ein Kundenportal gespiegelt, damit Endkunden ihren Auftragsstatus selbst einsehen. Aufwand: rund 8–12 Wochen.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet eine typische API-Integration?

Eine fokussierte Integration zwischen zwei Standardsystemen (z. B. Webshop und Buchhaltung) liegt meist zwischen CHF 6'000 und CHF 18'000, je nach Komplexität der Datenmodelle. Wir geben nach der Analyse-Phase eine verbindliche Schätzung – statt einer Schätzung am Telefon.

Brauchen wir eine Integrationsplattform wie Zapier oder Make?

Manchmal ja, oft nicht. Zapier und Make sind sinnvoll für leichtgewichtige Verbindungen mit geringem Volumen und Standard-Triggern. Sobald Datenmengen wachsen, Logik komplexer wird oder Schweizer Hosting wichtig ist, lohnt sich eine eigene Integrationsschicht – langfristig auch günstiger als pro-Task-Abos.

Wie sicher sind unsere Daten in den Übertragungen?

Wir setzen ausschliesslich TLS-verschlüsselte Verbindungen ein, speichern Credentials in einem Secret-Tresor (nicht im Code, nicht in Konfigurationsdateien) und rotieren API-Keys nach einem festen Intervall. Datenflüsse werden DSG-/DSGVO-konform dokumentiert, Auftragsverarbeitungsverträge mit Drittanbietern liegen vor.

Was passiert, wenn ein System gerade nicht erreichbar ist?

Wir setzen Retry-Strategien mit Exponential Backoff ein: Eine nicht erreichbare Buchhaltung lässt die Integration nicht abstürzen, sondern versucht es kontrolliert erneut. Bei wiederholtem Ausfall werden Sie alarmiert – kein stilles Datenloch. Erfolgreich übertragene Datensätze gelten als idempotent, Doppel-Übertragungen sind ausgeschlossen.

Können wir später ein System austauschen, ohne alles neu zu bauen?

Wenn die Integrationsschicht von Anfang an als eigenständige Komponente gebaut ist (was wir empfehlen), wird ein Systemtausch zu einem Adapter-Tausch – nicht zu einem Komplett-Umbau. Wir halten die Integrationen daher bewusst entkoppelt von den jeweiligen Quellsystemen.

Übernehmt ihr auch nur die Beratung, ohne Umsetzung?

Ja. Wenn Sie eine Integration intern oder mit einem anderen Dienstleister umsetzen wollen, erstellen wir die fachliche und technische Spezifikation, prüfen API-Dokumentationen der Zielsysteme und beraten zum Datenmodell. Häufig ergibt sich daraus aber eine Zusammenarbeit – weil wir die Spezifikation so schreiben, dass sie auch wir selbst umsetzen würden.

Wie wird die Integration nach Go-live gewartet?

Über eine Wartungsvereinbarung mit klarer SLA: Monitoring, Reaktion auf API-Änderungen der Drittsysteme (die kommen regelmässig), Sicherheits-Patches, jährliche Review der Datenflüsse. Pauschal oder nach Aufwand – wie es zu Ihrer Nutzung passt.

Kontakt

Sie haben doppelte Datenpflege oder Systeme, die nicht miteinander reden?

Wir analysieren die bestehenden Datenflüsse und schlagen die kürzeste Integration vor, die heute spürbar entlastet – ohne Plattform-Mammutprojekt.