Erstens: Die Verbindungen laufen typischerweise über deren Cloud-Infrastruktur in den USA oder Deutschland. Datenfluss, Metadaten und Verbindungs-Tickets verlassen die Schweiz. Für Treuhänder, Anwaltskanzleien, Arztpraxen und Branchen mit besonderem Berufsgeheimnis ist das ein zunehmend kritischer Punkt – auch nach dem revDSG seit September 2023.
Zweitens: Die Lizenzmodelle skalieren mit der Geräteanzahl. Für ein KMU mit 20–50 Arbeitsplätzen wird das schnell zu jährlichen vierstelligen Beträgen, obwohl die tatsächliche Nutzung gering ist.
Drittens: Bei US-Anbietern bleibt die Sorge, dass Behördenanfragen über CLOUD Act oder ähnliche Regelungen einen Zugriff auf Verbindungsdaten ermöglichen könnten. Das ist keine theoretische Befürchtung – mehrere Schweizer Verbände raten ihren Mitgliedern aktiv zur Diversifizierung weg von rein US-basierten IT-Werkzeugen.
Wir haben WinDesk gebaut, weil wir für unseren eigenen IT-Support eine Lösung wollten, die wir guten Gewissens empfehlen können. Heute nutzen wir WinDesk selbst – und KMU, die uns für Support beauftragen, profitieren von einer Fernwartung, bei der niemand zwischen uns und ihrem Gerät vermittelt.