Das integrierte Snipping-Tool ist zwar verfügbar, aber langsam beim Start, ohne strukturierte Bibliothek und mit einem Editor, der für mehr als „Pfeil drauf" nicht ausreicht. Die kommerziellen Alternativen wie Snagit kosten dreistellige Beträge und sind oft mit Funktionen überladen, die niemand braucht. Cloud-basierte Tools wie ShareX-Forks oder Cloud-Uploader funktionieren in regulierten Umgebungen schlecht – Treuhand, Anwaltskanzlei, Verwaltung: dort ist ein „Bild geht automatisch in eine US-Cloud" inakzeptabel.
Wir wollten ein Werkzeug, das in unter einer Sekunde startbereit ist, drei klare Capture-Modi bietet, einen Editor mit den wirklich nötigen Werkzeugen (Pfeile, Text, Hervorhebungen, Schwärzungen für Datenschutz) und eine durchsuchbare lokale Bibliothek – und das wir an Kunden, Kollegen und Familie empfehlen können, ohne uns für eine Lizenz-Zahlung zu schämen.
Daraus wurde Freeshot. Wir nutzen es selbst täglich, und wer es einmal eingesetzt hat, kommt selten zurück zum Standardwerkzeug. Es ist bewusst gratis, weil es unser Beitrag zur Schweizer Software-Landschaft ist – und nebenbei das beste Beispiel für unsere Performance-Sorgfalt bei Desktop-Software.